Datennutzungsrichtlinie für Tracking-Technologien
Diese Richtlinie erklärt ausführlich, wie Quorimavex verschiedene Tracking-Technologien einsetzt, um unsere Online-Bildungsplattform zu betreiben und Ihr Lernerlebnis zu verbessern. Wir glauben an Transparenz – deshalb beschreiben wir hier genau, welche Technologien zum Einsatz kommen, warum wir sie verwenden und wie Sie die Kontrolle über Ihre Daten behalten können. Als Bildungsanbieter nehmen wir den Schutz Ihrer Privatsphäre besonders ernst, denn Vertrauen bildet die Grundlage jeder erfolgreichen Lernbeziehung.
Tracking-Technologien sind kleine Datenfragmente, die auf Ihrem Gerät gespeichert oder von unseren Servern verarbeitet werden, wenn Sie unsere Plattform besuchen. Sie ermöglichen es uns, Ihre Präferenzen zu speichern, Ihren Lernfortschritt zu verfolgen und die Plattform kontinuierlich zu verbessern. Manche dieser Technologien sind unverzichtbar für den Betrieb der Website, während andere uns helfen, Ihr Erlebnis zu personalisieren und unsere Dienste weiterzuentwickeln.
Warum wir Tracking-Technologien einsetzen
Tracking-Technologien funktionieren im Wesentlichen wie digitale Gedächtnisstützen für Websites. Wenn Sie unsere Bildungsplattform besuchen, speichern wir bestimmte Informationen über Ihre Sitzung – etwa Ihre Spracheinstellung, Ihren Anmeldestatus oder welchen Kurs Sie gerade absolvieren. Diese Daten werden entweder direkt auf Ihrem Gerät in Form von Cookies abgelegt oder auf unseren Servern verarbeitet. Die Technologien kommunizieren mit unseren Systemen, sodass wir Ihnen bei jedem Besuch ein zusammenhängendes Erlebnis bieten können, ohne dass Sie jedes Mal von vorne anfangen müssen.
Für den grundlegenden Betrieb unserer Lernplattform sind bestimmte Tracking-Technologien absolut notwendig. Ohne diese könnten Sie sich nicht anmelden, Ihre Kurse würden nicht laden, und Ihre Prüfungsergebnisse könnten nicht gespeichert werden. Diese essentiellen Technologien ermöglichen die Authentifizierung – also die Überprüfung, dass Sie wirklich die Person sind, für die Sie sich ausgeben. Sie stellen sicher, dass Ihre Kursfortschritte korrekt zugeordnet werden und dass niemand außer Ihnen auf Ihr Lernprofil zugreifen kann. Darüber hinaus gewährleisten sie die Sicherheit bei Zahlungsvorgängen, wenn Sie einen Kurs erwerben, und schützen die Plattform vor betrügerischen Aktivitäten oder automatisierten Angriffen.
Funktionale Tracking-Technologien erweitern die Basismerkmale um Annehmlichkeiten, die Ihr Lernerlebnis deutlich verbessern. Diese speichern beispielsweise Ihre bevorzugte Schriftgröße für Lesematerialien, Ihre ausgewählte Videoqualität basierend auf Ihrer Internetverbindung oder Ihre Fortschritte bei interaktiven Übungen. Wenn Sie die Plattform in einem dunklen Modus nutzen möchten, merkt sich das System diese Präferenz für zukünftige Besuche. Auch Ihre individuellen Lernpfade werden gespeichert – welche Kapitel Sie bereits abgeschlossen haben, wo Sie Lesezeichen gesetzt haben und welche Notizen Sie zu bestimmten Lektionen gemacht haben. All diese Personalisierungen machen das Lernen flüssiger und angenehmer.
Analytische Technologien geben uns Einblicke darin, wie Lernende unsere Plattform tatsächlich nutzen. Wir erfassen Daten darüber, welche Kursinhalte besonders hilfreich sind, wo Studierende Schwierigkeiten haben und welche Lernmaterialien am häufigsten heruntergeladen werden. Diese Informationen zeigen uns, ob unsere Videolängen angemessen sind, ob die Navigation intuitiv funktioniert oder ob bestimmte Erklärungen überarbeitet werden sollten. Durch die Analyse von Nutzungsmustern können wir erkennen, zu welchen Tageszeiten die meisten Lernenden aktiv sind und unsere Serverkapazitäten entsprechend anpassen. Solche Erkenntnisse fließen direkt in die Verbesserung unserer Bildungsinhalte ein – letztendlich profitieren Sie also von den aggregierten Daten aller Nutzer.
Für die Individualisierung Ihrer Lernerfahrung setzen wir Technologien ein, die Ihnen relevante Kurse und Materialien vorschlagen. Basierend auf Ihren bisherigen Aktivitäten und Interessen empfehlen wir Kurse, die zu Ihrem Lernprofil passen könnten. Wenn Sie regelmäßig an Kursen zu einem bestimmten Themengebiet teilnehmen, zeigen wir Ihnen verwandte Lerninhalte, die Ihr Wissen vertiefen könnten. Diese Anpassung erstreckt sich auch auf die Art der Inhaltsdarstellung – manche Lernende bevorzugen Videomaterial, andere lernen besser durch textbasierte Erklärungen oder interaktive Simulationen. Unsere Systeme erkennen diese Präferenzen allmählich und passen die Präsentation entsprechend an.
Die gesammelten Daten nutzen beiden Seiten erheblich. Sie als Lernender erhalten ein reibungsloses, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Bildungserlebnis ohne ständige Wiederholungen derselben Einstellungen. Ihre Lernfortschritte werden automatisch synchronisiert, sodass Sie nahtlos zwischen verschiedenen Geräten wechseln können – beginnen Sie einen Kurs auf dem Laptop und setzen ihn später auf dem Tablet fort, genau an der Stelle, an der Sie aufgehört haben. Für uns bedeuten die Daten, dass wir verstehen, wie wir bessere Kurse erstellen, effektivere Lernmethoden entwickeln und technische Probleme schneller identifizieren können. Dieser kontinuierliche Verbesserungskreislauf sorgt dafür, dass unsere Bildungsplattform stets den aktuellen Anforderungen moderner Lernender entspricht.
Verwaltung Ihrer Präferenzen
Sie besitzen umfassende Rechte bezüglich der Tracking-Technologien auf unserer Plattform, die durch verschiedene Datenschutzgesetze geschützt werden. Die Datenschutz-Grundverordnung sowie andere einschlägige Regelwerke geben Ihnen die Befugnis, Ihre Zustimmung jederzeit zu widerrufen und die Verwendung nicht-essentieller Tracking-Technologien einzuschränken. Sie können jederzeit Auskunft darüber verlangen, welche Daten über Sie gespeichert sind, und die Löschung dieser Informationen fordern, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungsfristen dem entgegenstehen. Unsere Plattform ist so konzipiert, dass sie diese Rechte respektiert und Ihnen praktische Werkzeuge zur Ausübung Ihrer Kontrolle bereitstellt.
In den meisten modernen Browsern können Sie Tracking-Technologien direkt verwalten. Bei Chrome finden Sie die Einstellungen unter „Einstellungen" → „Datenschutz und Sicherheit" → „Cookies und andere Websitedaten", wo Sie zwischen verschiedenen Blockierungsstufen wählen können. Firefox-Nutzer navigieren zu „Einstellungen" → „Datenschutz & Sicherheit" und wählen dort den gewünschten Schutzgrad aus – von „Standard" bis „Streng". Safari-Anwender öffnen „Einstellungen" → „Datenschutz" und aktivieren dort die Optionen zur Blockierung. Edge bietet ähnliche Funktionen unter „Einstellungen" → „Datenschutz, Suche und Dienste". Jeder dieser Browser erlaubt außerdem das Löschen bereits gespeicherter Daten über die entsprechenden Menüpunkte.
Quorimavex stellt Ihnen ein eigenes Präferenzcenter zur Verfügung, das Sie direkt auf unserer Website finden. Nach der Anmeldung können Sie in Ihrem Profilbereich die Kategorie „Datenschutzeinstellungen" aufrufen, wo ein übersichtliches Dashboard alle verfügbaren Optionen anzeigt. Hier lassen sich analytische Tracking-Technologien, funktionale Anpassungen und personalisierte Empfehlungen individuell aktivieren oder deaktivieren. Die Änderungen werden sofort wirksam und gelten für alle Ihre zukünftigen Sitzungen auf der Plattform. Das Center zeigt auch transparent an, welche Technologien aktuell aktiv sind und wofür sie konkret eingesetzt werden.
Das Deaktivieren bestimmter Kategorien hat unterschiedliche Auswirkungen auf Ihr Lernerlebnis. Wenn Sie funktionale Technologien blockieren, gehen Personalisierungen verloren – Sie müssten Ihre Spracheinstellung bei jedem Besuch neu wählen, Ihre bevorzugte Videoqualität würde nicht gespeichert, und Lesezeichen in Kursen wären nicht mehr verfügbar. Die Abschaltung analytischer Tools beeinträchtigt Ihre direkte Nutzung kaum, bedeutet aber, dass Ihr Feedback zur Verbesserung der Plattform nicht mehr beiträgt. Bei personalisierten Empfehlungen würden Sie statt individuell zugeschnittener Kursvorschläge nur noch allgemeine Übersichten sehen, was die Entdeckung relevanter Lerninhalte erschwert. Essenzielle Technologien lassen sich nicht deaktivieren, da sonst grundlegende Funktionen wie das Anmelden oder das Speichern Ihres Kursfortschritts nicht mehr funktionieren würden.
Zusätzlich zu browsereigenen und plattforminternen Optionen existieren spezialisierte Werkzeuge von Drittanbietern zur Verwaltung von Tracking-Technologien. Browser-Erweiterungen wie Privacy Badger oder uBlock Origin bieten erweiterte Kontrollmöglichkeiten speziell für Bildungsplattformen, wobei Sie präzise festlegen können, welche externen Dienste geladen werden dürfen. Einige dieser Tools arbeiten mit Whitelists, sodass Sie vertrauenswürdige Bildungsseiten wie Quorimavex freigeben können, während andere Websites strenger behandelt werden. Für mobile Geräte gibt es entsprechende Apps, die ähnliche Funktionen bieten und plattformübergreifend arbeiten.
Die ideale Balance zwischen Privatsphäre und Funktionalität zu finden, erfordert etwas Experimentieren. Für Online-Lernen empfehlen wir, zumindest funktionale Technologien zuzulassen, da diese Ihr Lernerlebnis erheblich verbessern, ohne besonders invasiv zu sein. Analytische Tools können Sie bedenkenlos aktivieren, wenn Sie zur Verbesserung der Bildungsangebote beitragen möchten – die Daten werden nur in aggregierter Form ausgewertet. Bei personalisierten Empfehlungen sollten Sie abwägen, ob Ihnen die Zeitersparnis durch passende Kursvorschläge wichtiger ist als die zusätzliche Datenverarbeitung. Ein pragmatischer Ansatz besteht darin, mit restriktiven Einstellungen zu beginnen und dann schrittweise Funktionen zu aktivieren, deren Mehrwert Sie im Lernalltag tatsächlich spüren.
Weitere wichtige Informationen
Die Aufbewahrungsdauer für durch Tracking-Technologien gesammelte Daten variiert je nach Zweck und Art der Information. Sitzungsbezogene Daten, die Ihren aktuellen Login-Status speichern, werden automatisch gelöscht, sobald Sie sich abmelden oder Ihre Browser-Sitzung beenden – meist innerhalb weniger Stunden. Funktionale Präferenzen wie Spracheinstellungen oder Darstellungsoptionen bewahren wir bis zu zwei Jahre auf, damit Sie bei gelegentlichen Besuchen nicht alles neu konfigurieren müssen. Analytische Daten zur Plattformnutzung werden nach 14 Monaten anonymisiert, indem alle persönlichen Identifikationsmerkmale entfernt werden; die verbleibenden statistischen Informationen können wir unbegrenzt für Forschung und Entwicklung nutzen. Lernfortschritte und Kursabschlüsse speichern wir deutlich länger – typischerweise fünf Jahre nach Ihrem letzten Login – damit Sie jederzeit auf Ihre Zertifikate zugreifen und Ihre Bildungshistorie nachweisen können.
Zum Schutz der gesammelten Daten setzen wir mehrschichtige Sicherheitsmaßnahmen ein, die sowohl technischer als auch organisatorischer Natur sind. Alle Datenübertragungen zwischen Ihrem Browser und unseren Servern erfolgen ausschließlich über verschlüsselte Verbindungen mit aktuellen TLS-Standards, sodass niemand die Informationen während der Übertragung abfangen kann. Unsere Speichersysteme verwenden Verschlüsselung im Ruhezustand, was bedeutet, dass selbst bei physischem Zugriff auf Server die Daten ohne kryptografische Schlüssel unleserlich bleiben. Zugangskontrollen stellen sicher, dass nur ausdrücklich autorisierte Mitarbeiter mit nachweisbarem Bedarf auf bestimmte Datenkategorien zugreifen dürfen – und jeder Zugriff wird protokolliert. Regelmäßige Sicherheitsaudits durch externe Spezialisten prüfen unsere Systeme auf Schwachstellen, und wir führen kontinuierlich Updates durch, um neu entdeckte Sicherheitslücken umgehend zu schließen.
Die durch Tracking-Technologien gewonnenen Informationen kombinieren wir mit Daten aus anderen Quellen, um ein vollständigeres Bild Ihrer Lernreise zu erhalten. Wenn Sie sich über soziale Medien anmelden, übernehmen wir grundlegende Profilinformationen wie Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse, verknüpfen diese aber nicht mit detaillierten Nutzungsprofilen aus diesen Netzwerken. Kaufhistorien von Kursen werden mit Nutzungsdaten kombiniert, um zu verstehen, ob erworbene Inhalte tatsächlich aktiv genutzt werden oder ob Lernende nach dem Kauf die Motivation verlieren – solche Erkenntnisse helfen uns, bessere Einführungsmaterialien zu entwickeln. Im Bildungskontext bedeutet das beispielsweise, dass wir Ihre Testergebnisse mit Ihren Lernmustern abgleichen können – wer regelmäßig kurze Lerneinheiten absolviert, erzielt möglicherweise bessere Resultate als jemand, der versucht, alles in Marathonsitzungen zu pauken.
Unsere Compliance-Bemühungen orientieren sich an etablierten Rahmenwerken und Branchenstandards für den Bildungssektor. Wir halten die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung ein, die in Europa besonders strenge Vorgaben für die Verarbeitung personenbezogener Daten macht. Zusätzlich befolgen wir die spezifischen Regelungen für Bildungsanbieter, die in einigen Ländern zusätzliche Schutzpflichten vorsehen, insbesondere wenn Minderjährige unsere Plattform nutzen. Unsere Datenschutzpraktiken werden jährlich von unabhängigen Prüfern zertifiziert, und wir nehmen an branchenweiten Initiativen zur Verbesserung des Datenschutzes im E-Learning-Bereich teil. Bei grenzüberschreitenden Datenübertragungen nutzen wir anerkannte Mechanismen wie Standardvertragsklauseln, um sicherzustellen, dass Ihre Daten auch außerhalb Europas angemessen geschützt bleiben.
Für besonders schutzbedürftige Nutzergruppen implementieren wir zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen und Beschränkungen. Wenn wir wissen oder vermuten, dass Nutzer unter 16 Jahren unsere Plattform verwenden, beschränken wir die Tracking-Technologien auf das absolut notwendige Minimum und verzichten vollständig auf verhaltensbasierte Personalisierung. Für diese Altersgruppe setzen wir keine Technologien ein, die detaillierte Nutzungsprofile erstellen oder für zielgerichtete Inhaltsempfehlungen verwendet werden könnten. Eltern und Erziehungsberechtigte können spezielle Konten für ihre Kinder einrichten, bei denen noch strengere Datenschutzeinstellungen gelten und die Lerninhalte zusätzlich gefiltert werden. Für Bildungseinrichtungen, die unsere Plattform für ihre Schüler nutzen, bieten wir spezielle Verträge an, die erhöhte Transparenz- und Kontrollmechanismen beinhalten und den Schulen detaillierte Übersichten über die Datenverarbeitung ihrer Schützlinge ermöglichen.
Dienstleister
Quorimavex arbeitet mit verschiedenen Kategorien externer Anbieter zusammen, um unsere Bildungsplattform zu betreiben und zu verbessern. Infrastrukturpartner stellen die Server und Netzwerkkapazitäten bereit, auf denen unsere Kursinhalte gehostet werden und die eine schnelle Auslieferung weltweit ermöglichen. Analyseunternehmen helfen uns, das Nutzerverhalten zu verstehen und technische Probleme zu identifizieren, bevor sie sich auf viele Lernende auswirken. Zahlungsdienstleister verarbeiten Transaktionen sicher, wenn Sie Kurse erwerben oder Abonnements abschließen. Content-Delivery-Netzwerke beschleunigen das Laden von Videos und interaktiven Elementen, indem sie Kopien unserer Inhalte auf geografisch verteilten Servern vorhalten. Kommunikationsdienste ermöglichen es uns, Ihnen E-Mails zu senden – etwa Kursempfehlungen, Erinnerungen an begonnene Lerneinheiten oder Benachrichtigungen über neue Inhalte in Ihren Interessengebieten.
Die mit diesen Partnern geteilten Daten unterscheiden sich je nach deren spezifischer Funktion. Infrastrukturanbieter erhalten technische Informationen wie IP-Adressen, Browsertypen und Zugriffszeiten, die für die Bereitstellung und Sicherung der Dienste notwendig sind. Analysepartner bekommen aggregierte Nutzungsstatistiken, häufig ohne direkte persönliche Identifikatoren – sie sehen beispielsweise, dass 1.000 Nutzer ein bestimmtes Video angeschaut haben, aber nicht zwingend, wer genau diese Personen waren. Zahlungsdienstleister erhalten Transaktionsdetails wie Ihren Namen, Rechnungsadresse und Zahlungsinformationen, wobei sensible Kreditkartendaten nach Industriestandards verschlüsselt und tokenisiert werden. Content-Delivery-Netzwerke protokollieren, welche Dateien angefordert wurden und von wo aus, um die Auslieferungsgeschwindigkeit zu optimieren. Kommunikationsdienste benötigen Ihre E-Mail-Adresse sowie grundlegende Präferenzen darüber, welche Arten von Nachrichten Sie erhalten möchten.
Unsere Partner nutzen die erhaltenen Daten ausschließlich zur Erfüllung ihrer vertraglichen Verpflichtungen uns gegenüber. Ein Analyseunternehmen wertet die Nutzungsmuster aus und erstellt Berichte, die uns zeigen, welche Kursteile Lernende besonders interessant finden oder wo Abbrüche häufig auftreten – diese Erkenntnisse fließen dann in die Überarbeitung und Verbesserung unserer Bildungsinhalte ein. Infrastrukturanbieter überwachen die Systemleistung, um Ausfälle vorherzusehen und zu verhindern, was bedeutet, dass Ihre Lernaktivitäten ununterbrochen weiterlaufen können. Im Bildungskontext ist dies besonders wichtig, denn unterbrochene Prüfungen oder verlorene Lernfortschritte führen zu berechtigter Frustration. Zahlungsdienstleister verifizieren Transaktionen und schützen vor Betrug, ohne die Daten für eigene Marketingzwecke zu verwenden. Alle Partner sind vertraglich verpflichtet, die Daten ausschließlich in unserem Auftrag zu verarbeiten und nicht für eigene Geschäftszwecke zu nutzen.
Sie besitzen Kontrolloptionen für die meisten dieser Drittanbieter-Integrationen. Bei Analysediensten können Sie oftmals direkt auf deren Websites ein Opt-out vornehmen – Google Analytics bietet beispielsweise ein Browser-Add-on an, das die Datenerfassung auf allen Websites blockiert, die diesen Dienst nutzen. Für Kommunikationsdienste können Sie in Ihren Kontoeinstellungen bei Quorimavex genau festlegen, welche E-Mail-Kategorien Sie erhalten möchten – Sie könnten etwa Kursaktualisierungen erlauben, aber Marketing-Nachrichten ablehnen. Bei Content-Delivery-Netzwerken ist ein direktes Opt-out technisch schwierig, da diese für die grundlegende Funktionalität der Website erforderlich sind; allerdings verarbeiten sie größtenteils nur technische Informationen ohne Verhaltensverfolgung. Zahlungsdienstleister lassen sich nicht umgehen, wenn Sie Käufe tätigen möchten, aber Sie können alternative Zahlungsmethoden wählen, die unterschiedliche Datenschutzeigenschaften aufweisen.
Alle Verträge mit unseren Dienstleistern enthalten umfassende Datenschutzklauseln, die deren Verpflichtungen klar definieren. Diese Vereinbarungen legen fest, dass Partner die Daten ausschließlich nach unseren Anweisungen verarbeiten dürfen und keine eigenen Zwecke damit verfolgen können. Subunternehmervereinbarungen regeln, ob und unter welchen Bedingungen ein Dienstleister weitere Dritte einbeziehen darf – und auch diese müssen dieselben strengen Datenschutzstandards einhalten. Vertragliche Sicherheitsanforderungen schreiben Mindestverschlüsselungsstandards, Zugriffskontrollen und Incident-Response-Prozesse vor, die im Falle einer Datenschutzverletzung greifen. Auditrechte erlauben uns, die Einhaltung dieser Vorgaben zu überprüfen, und regelmäßige Compliance-Berichte geben uns Einblick in die Sicherheitspraktiken unserer Partner. Bei Vertragsende oder -kündigung müssen Dienstleister alle erhaltenen Daten entweder löschen oder an uns zurückgeben, sodass keine Informationen in unkontrollierten Systemen verbleiben.
Alternative Technologien
Web-Beacons, manchmal auch als Pixel-Tags oder Clear GIFs bezeichnet, sind winzige transparente Bilddateien, die in Webseiten oder E-Mails eingebettet werden. Wenn Ihr Browser eine Seite lädt, fordert er auch dieses unsichtbare Bild von unserem Server an, wodurch wir erfassen können, dass die Seite tatsächlich angezeigt wurde. Auf unserer Bildungsplattform setzen wir Beacons ein, um zu verfolgen, ob Lernende bestimmte Kursabschnitte tatsächlich geöffnet haben oder ob E-Mails mit wichtigen Kursinformationen angekommen und gelesen wurden. Die technische Funktionsweise basiert darauf, dass beim Laden des Pixels die IP-Adresse, Browserinformationen und der Zeitstempel an unsere Server übermittelt werden. Diese Technologie ist besonders nützlich, um die Effektivität von E-Mail-Kampagnen zu messen – wenn wir sehen, dass Erinnerungen an auslaufende Kurszugriffe selten geöffnet werden, können wir Formulierung oder Timing anpassen.
Local Storage und Session Storage sind moderne Browser-Speichermechanismen, die größere Datenmengen direkt auf Ihrem Gerät ablegen können als traditionelle Cookies. Session Storage speichert Informationen nur für die Dauer Ihrer aktuellen Browser-Sitzung – sobald Sie den Tab schließen, werden die Daten automatisch gelöscht; wir nutzen dies für temporäre Zustände wie Ihre aktuelle Position in einem Videokurs oder Zwischenspeicherungen bei mehrseitigen Formularen. Local Storage bleibt auch nach dem Schließen des Browsers erhalten und eignet sich für langfristigere Präferenzen – hier speichern wir beispielsweise Ihre bevorzugte Videoqualität, ausgewählte Untertitelsprachen oder Ihre personalisierten Dashboard-Layouts. Die Aufbewahrungszeiträume bei Local Storage sind theoretisch unbegrenzt, aber wir implementieren eigene Ablaufdaten und löschen veraltete Einträge regelmäßig. Im Gegensatz zu Cookies werden diese Speicherformen nicht automatisch mit jeder Serveranfrage mitgeschickt, was Bandbreite spart und die Privatsphäre erhöht.
Geräteerkennung erfolgt bei Quorimavex durch Analyse verschiedener Geräteeigenschaften, die zusammen einen relativ eindeutigen Fingerabdruck ergeben. Wir erfassen technische Merkmale wie Bildschirmauflösung, installierte Schriftarten, Zeitzone, Spracheinstellungen und Browserversion – jedes einzelne Merkmal ist wenig aussagekräftig, aber die Kombination erlaubt eine probabilistische Wiedererkennung. Diese Methode setzen wir vor allem zur Betrugsprävention ein – wenn plötzlich von einem völlig anderen Gerät aus auf Ihr Konto zugegriffen wird, können wir zusätzliche Authentifizierungsschritte verlangen. Im Bildungskontext hilft uns die Geräteerkennung auch zu verstehen, ob Lernende hauptsächlich mobile Geräte oder Desktop-Computer nutzen, was unsere Designentscheidungen für responsive Layouts beeinflusst. Anders als persistente Identifikatoren ist dieser Fingerabdruck nicht absolut eindeutig und verändert sich mit Browser-Updates oder Systemänderungen.
Server-Protokolle zeichnen automatisch jeden Zugriff auf unsere Bildungsplattform auf, unabhängig von Ihren Cookie-Einstellungen oder anderen clientseitigen Technologien. Diese Log-Dateien enthalten Ihre IP-Adresse, die angefragte URL, den Zeitstempel des Zugriffs, den verwendeten Browser und die verweisende Seite, falls Sie von einem externen Link kamen. Wir sammeln diese Informationen primär aus technischen und Sicherheitsgründen – sie helfen uns, Systemfehler zu diagnostizieren, ungewöhnliche Zugriffsmuster zu erkennen, die auf Angriffe hindeuten könnten, und die Serverkapazitäten entsprechend der tatsächlichen Nutzung zu planen. Die Protokolle speichern wir normalerweise für 90 Tage in vollständiger Form, danach werden sie aggregiert und IP-Adressen entfernt. Diese anonymisierten Statistiken bewahren wir länger auf für langfristige Trendanalysen zur Plattformentwicklung.
Für die Verwaltung dieser alternativen Technologien haben Sie verschiedene Kontrollmöglichkeiten, die über die Standard-Cookie-Einstellungen hinausgehen. Web-Beacons lassen sich durch Browser-Erweiterungen blockieren, die Tracking-Pixel identifizieren und deren Laden verhindern; auch das Deaktivieren von Bildern in E-Mails unterbindet deren Funktion, macht die Nachrichten allerdings weniger ansprechend. Für Local und Session Storage bieten moderne Browser Entwicklertools, mit denen Sie den Inhalt dieser Speicher einsehen und manuell löschen können – in Chrome finden Sie dies unter „Entwicklertools" → „Application" → „Storage". Gegen Geräte-Fingerprinting helfen spezialisierte Browser wie Tor oder Brave, die bewusst generische Eigenschaften melden, oder Erweiterungen wie Canvas Blocker, die randomisierte Werte für Fingerprinting-Merkmale zurückgeben. Server-Logs lassen sich nicht direkt verhindern, da sie serverseitig anfallen, aber VPN-Dienste oder Tor können zumindest Ihre echte IP-Adresse verschleiern. Bei Quorimavex respektieren wir die „Do Not Track"-Einstellung Ihres Browsers als Signal, dass Sie erweiterten Tracking-Schutz wünschen, und beschränken dann die Verwendung alternativer Technologien auf das funktional notwendige Minimum.
Änderungen dieser Richtlinie
Wir überprüfen diese Datennutzungsrichtlinie regelmäßig und passen sie an, wenn sich unsere Praktiken ändern oder neue gesetzliche Anforderungen entstehen. Eine grundsätzliche Revision findet mindestens einmal jährlich statt, bei der wir prüfen, ob alle Beschreibungen noch aktuell sind und neue Tracking-Technologien ergänzt werden müssen. Außerplanmäßige Updates erfolgen bei wesentlichen Änderungen unserer Datenverarbeitungspraktiken – etwa wenn wir neue Drittanbieter einbinden, zusätzliche Analysewerkzeuge einsetzen oder grundlegende Systemarchitekturen umstellen. Auch Änderungen relevanter Datenschutzgesetze können Anpassungen erforderlich machen, damit wir stets compliant bleiben und Ihre Rechte vollständig respektieren.
Bei Aktualisierungen der Richtlinie informieren wir Sie auf mehreren Wegen, je nach Schwere der Änderungen. Für kleinere Anpassungen – etwa Klarstellungen bestehender Praktiken oder Korrekturen von Tippfehlern – genügt ein Hinweis in unserem Konto-Dashboard, den Sie beim nächsten Login sehen. Wesentliche Änderungen, die Ihre Rechte oder die Art der Datenverarbeitung betreffen, kommunizieren wir deutlicher: Sie erhalten eine E-Mail mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen und einem Link zur aktualisierten Vollversion. Zusätzlich platzieren wir für einige Wochen einen deutlich sichtbaren Banner auf der Startseite unserer Bildungsplattform, der auf die Änderungen hinweist. In kritischen Fällen – beispielsweise wenn wir beginnen, Daten für grundlegend neue Zwecke zu nutzen – könnte sogar eine explizite Zustimmungsabfrage beim nächsten Login erforderlich sein, bevor Sie die Plattform weiter nutzen können.
Alle Versionen dieser Richtlinie archivieren wir in einem speziellen Bereich unserer Website, sodass Sie jederzeit nachvollziehen können, wie sich unsere Praktiken entwickelt haben. Jede Version trägt ein Datum, und ein Änderungsprotokoll fasst die wichtigsten Unterschiede zur vorherigen Fassung zusammen. Diese Transparenz ermöglicht es Ihnen, bei Bedarf genau zu prüfen, welche Änderungen zu welchem Zeitpunkt vorgenommen wurden. Besonders für institutionelle Nutzer wie Schulen oder Universitäten, die unsere Plattform für ihre Studierenden einsetzen, ist diese Versionierung wichtig, um ihre eigenen Compliance-Verpflichtungen zu erfüllen und eventuelle Anpassungen ihrer eigenen Datenschutzerklärungen vorzunehmen.
Eine neue Zustimmung fordern wir dann ein, wenn Änderungen Ihre Rechte wesentlich beeinträchtigen oder wir Daten für Zwecke verwenden möchten, die Sie ursprünglich nicht genehmigt haben. Wenn wir etwa beschließen, Nutzungsdaten mit dritten Werbepartnern zu teilen – was derzeit nicht der Fall ist –, würden wir Ihre explizite Einwilligung einholen müssen, bevor wir dies umsetzen. Auch die Einführung völlig neuer Tracking-Kategorien, die über das bisher Beschriebene hinausgehen, würde eine erneuerte Zustimmung erfordern. In solchen Fällen präsentieren wir Ihnen beim Login eine klare Übersicht der Änderungen mit der Möglichkeit, zuzustimmen oder abzulehnen – wobei eine Ablehnung bedeuten könnte, dass bestimmte neue Funktionen für Sie nicht verfügbar sind, während grundlegende Lerninhalte selbstverständlich weiterhin zugänglich bleiben.